Mythos Dosenschnaps

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Der Mythos um Dosenschnaps

 

„Schnaps in Dosen? Wie kommt man auf so eine Idee?“

Diese oder ähnliche Fragen werden uns sehr oft gestellt. Doch woher kommt die Idee wirklich, und wer ist der Erfinder von dem leckeren Dosenschnaps?

So ganz genau kann uns das auch Keiner beantworten. Aber es gibt einen Mythos, warum der Schnaps in die Dose kam und was es mit der Frucht auf sich hat.

Schnaps in Dosen als Rebellion

Im 19. Jahrhundert kam es in Skandinavien zu einer Anti-Alkoholbewegung und die Staaten verringerten den Alkoholkonsum drastisch mit der Einführung sehr hoher Steuern. Weiterhin wurde durch die Verstaatlichung der Herstellung und des Vertriebs von alkoholhaltigen Getränken die Beschaffung von Schnaps erschwert.

Aus dieser „Notsituation“ heraus, so sagt man, wurde die Idee vom Dosenschnaps geboren. Der Schwarzmarkt für Schnaps florierte. Um Zollbeamte und den Staat an der Nase herumführen zu können, benötigten Schmuggler einen sicheren und unauffälligen Weg den Schnaps unbemerkt über die Grenzen bringen zu können.

Die Lösung für das Problem der Schmuggler war ebenso simpel wie genial! Schnaps getarnt als einfache Lebensmittel in Konservendosen. Die Vorteile dieser bis dahin nicht dafür gedachten Verpackung liegen ganz klar auf der Hand. Dosen sind in erster Linie blickdicht und bieten keinerlei Möglichkeit hineinzuschauen, ohne diese öffnen zu müssen. Das Etikett außen auf der Dose gab vor Nahrungsmittel zu enthalten. Weiterhin ist so eine Blechdose sehr robust und kann so einiges aushalten. Dies war für den ein oder anderen Transportweg, der auch mal nicht über normale Straßen führen konnte, von sehr großem Vorteil. Es gab eine Möglichkeit herauszufinden, ob sich Nahrungsmittel oder Schnaps in der Dose befand. Beim Schütteln der Dose wurde klar, das sich Flüssigkeit in der Büchse befand. Um auch hier die Beamten hinters Licht zu führen, legten die Schmuggler Schwämme in Dosen und füllten den Schnaps hinzu. Der Schwamm saugte sich voll mit dem Schnaps, und der Zoll konnte keinen Verdacht mehr schöpfen. Am Lieferort angekommen wurden die Schwämme ausgedrückt und der Schnaps konnte auf den Schwarzmarkt.

Der Mythos Dosenschnaps lebt in unseren Dosen weiter!

So oder so ähnlich könnte es abgelaufen sein. Heutzutage wird der Schnaps nicht mehr in Dosen über Grenzen geschmuggelt, doch die geniale Idee lebt weiter und erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

Unsere Dosen sind gefüllt mit einem leckeren Schnaps und anstatt einem Schwamm mit einem geschmacklich passenden Fruchtstückchen. Mit dem beiliegenden Zahnstocher wird die Frucht aufgespießt und gegessen, der Schnaps wird zum Schluss in einem Zug getrunken. Achtung es sind 4 cl, also ein doppelter Schnaps!